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sex.macht.musik

Festival der erotischen Musikkultur (04.-06. Dezember 2009)

 

Kaum ein Thema durchzieht so konsequent alle Lebensbereiche wie Erotik und Sexualität und nirgendwo wird so experimentierfreudig, originell und provozierend mit gesellschaftlichen Rollenbildern und geschlechtsspezifischen Zuschreibungen experimentiert, wie in künstlerischen Zusammenhängen.

 

An drei Tagen geht das Festival sex.macht.musik den vielfältigen Fragen nach der Beschaffenheit erotischer und sexueller Grenzbereiche nach. Und mit rund 20 Veranstaltungen [davon 7 Uraufführungen bzw. Premieren], ca. 60 beteiligten Künstlern aus 12 Nationen nimmt sex.macht.musik ganz bewusst in der Vorweihnachtszeit eine beunruhigende Standortbestimmung vor: Denn wo die Mehrheitsgesellschaft einen trägen common sense propagiert, ist die gesellschaftliche Realität längst von komplexeren Rollenbildern durchsetzt, die kaum mehr als Randerscheinung abgetan werden können.  sex.macht.musik leuchtet die Hinterzimmer aus und den gesellschaftlichen Untergrund; den Mainstream und konventionalisierte gesellschaftliche Klischees.

 

Von großen Konzerten mit Ernster und Populärer Musik über die Queer-Party bis hin zu Body-Performances, Filmen, Vorträgen und Podiumsdiskussionenreicht das Spektrum.

 

Das Festival stellt Fragen nach Rollenbildern, (öffentlicher) Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie nach dem Selbstverständnis medial gestalteter gesellschaftlicher Vorstellungen und Erscheinungen von Erotik und Sexualität. Das Thema – verstanden als die Verbindung geistiger und körperlicher Kräfte im Zusammenspiel intellektueller und triebhafter Vorgänge – verdichtet sich bei sex.macht.musik künstlerisch zu fünf Themenkomplexen:

 

//Männlichkeitsbilder - Weiblichkeitssymbole
//Verführung – Erotik der Stimme
//Sinnlichkeit/ KörperKunst
//Pornographie
//Obsession

 

Veranstalter:
Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig [FZML] //

Centraltheater & Skala [Schauspiel Leipzig]


Kooperationspartner:

No No No!

Gefördert durch:
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen //

Stadt Leipzig //

Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Spielstätten 

Hauptbühne/ Garderobenfoyer/
Pilot/ Erfrischungsfoyer //
Weißes Haus // Skala